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FAV Service gGmbH ->berufliche Orientierung -> Übergangskoordination

Übergangskoordination

Das Projekt  zur Durchführung der ergänzenden Maßnahme "Übergangskoordination" hat die individuelle Unterstützung für SchülerInnen im Rahmen ihrer Zukunfts- und Berufswegeplanung sowie die Begleitung ihres Übergangs ins Berufs- bzw. Arbeitsleben zum Ziel.
Die FAV Service gGmbH setzt die Maßnahme „Übergangskoordination“ im Losgebiet 1 –
Mittel-, Nord- und Westthüringen bereits seit dem 01.10.2015 als verantwortlicher Maßnahmeträger erfolgreich um.
Der aktuelle Durchführungszeitraum der ergänzenden Maßnahme ist vom 01.08.2018 bis zum 31.07.2019.

Dabei wirken folgende Partner in einer Trägergemeinschaft mit:

  • FAV SERVICE gGmbH, Gotha als hauptverantwortlicher Maßnahmeträger und folgende Verbundpartnern:
  • Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e. V., Erfurt
  • SBH Südost GmbH, Bad Salzungen
  • FAV Nordthüringen e. V., Nordhausen
  • FAV Nord-West-Thüringen e. V., Leinefelde-Worbis
  • JUL gemeinnützige GmbH, Weimar
  • Bildungs-Zentrum-Deuna gGmbH, Nordhausen
  • Industrie- und Handelskammer Erfurt
  • Handwerkskammer Erfurt

Der Übergang von Schule in Beruf oder Studium ist für alle Jugendlichen eine spannende Zeit und gleichzeitig eine kritische Lebensphase, die die SchülerInnen vor Herausforderungen stellt. Nicht alle jungen Menschen meistern diese Herausforderung im Alleingang. Einige benötigen hier individuelle Unterstützung. Insbesondere Jugendliche, die nicht über geeignete, ausbildungs- und studienmarktkonforme Voraussetzungen verfügen, benötigen ein verstärktes Coaching, welches sich gleichzeitig nicht als stigmatisierend herausbilden darf. Hier beginnt der Wirkungskreis der ÜbergangskoordinatorInnen, die die Interessen, Neigungen und Ressourcen der jungen Menschen entdecken, auf diese zurückgreifen und sie fördern. Neben Jugendlichen mit individuellen Beeinträchtigungen oder Beeinträchtigungen im sozialen Lebensalltag werden auch SchülerInnen mit Migrationshintergrund und SchülerInnen, die noch keine belastbare Berufswahlentscheidung treffen können, im Rahmen einer individuellen Fallarbeit von fachlich dafür geeigneten ÜbergangskoordinatorInnen begleitet. Die Übergangskoordination agiert benachteiligtensensibel und arbeitet eng mit den Schulen und weiteren wichtigen Akteuren (Bundesagentur für Arbeit, Integrationsfachdienste) zusammen. Die Trägergemeinschaft kann dabei durch langjährige Tätigkeiten auf dem Bildungs- und Ausbildungsmarkt auf bereits bestehende regionale und überregionale Netzwerke sowie einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Die Jugendlichen erhalten individuelle Unterstützung in Form von Einzelgesprächen oder Casemanagement. Die vorgesehenen Unterstützungen und Arbeitsinstrumente setzen dabei ergänzend an vorangegangenen Aktivitäten in der Schule an und werden ergänzend zur Beratung der Agenturen für Arbeit umgesetzt.

Die Maßnahme „Übergangskoordination“ ist gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Thüringen und soll zur Steigerung der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit beitragen.

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