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Projekte

Qualifizierungsinitiative Thüringen

Die "Qualifizierungsinitiative Thüringen" dient der Fachkräftesicherung und -entwicklung. Entlang vorhandener Unternehmens- und TeilnehmerInnenbedarfe bieten wir zielgerichtete Angebote zur Qualifizierung und Weiterbildung. Neben dem Konzept Unternehmensnaher Teilqualifikation (UTQ) in modularisierter Form ist die Etablierung von Beschäftigungsmodellen für "Best Ager" ein Handlungsschwerpunkt. Die Initiierung und Implementierung von bedarfsgerechten Produkten zur Work-Life-Balance ins Unternehmen ist ein weiteres Element der "Qualifizierungsinitiative Thüringen". Unsere QualifizierungskoordinatorInnen stellen eine an den Bedarfen orientierte und individualisierte Beratung und Begleitung sicher.

Fachkräftesicherung

Das Projekt folgt den Zielen des Operationellen Programms der EU 2014 bis 2020.

„Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen.“

„Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung, Erleichterung des Übergangs von der Bildung zur Beschäftigung und Stärkung der Systeme der beruflichen Bildung und Weiterbildung und deren Qualität, unter anderem durch Mechanismen für die Antizipierung des Qualifikationsbedarfs, die Erstellung von Lehrplänen sowie die Einrichtung und Entwicklung beruflicher Bildungssysteme, darunter duale Bildungssysteme und Ausbildungswege.“

Spezifisches Ziel: Erhöhung der Beteiligung an der beruflichen Erstausbildung in Klein- und Mittelständigen Unternehmen.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) – Europa für Thüringen.

JOBSTARTER plus-Projekt „Mittelthüringer Initiative für Ausbildung“

„Mittelthüringer Initiative für Ausbildung“

01.03.2017 - 29.02.2020, Gotha | 21-JP-3A-030

Klein- und Kleinstunternehmen bei der Ausbildung unterstützen, Jugendliche für die Ausbildung gewinnen und Ausbildungsstrukturen stärken - das sind die drei Ziele des JOBSTARTER plus-Projekts „Mittelthüringer Initiative für Ausbildung“.

Das JOBSTARTER plus-Projekt „Mittelthüringer Initiative für Ausbildung“ berät und unterstützt regionale Klein- und Kleinstunternehmen, um diese als Ausbildungsbetriebe zu gewinnen bzw. zu reaktivieren und die Ausbildung in den Betrieben langfristig zu etablieren. Dies erfolgt zum Beispiel mittels externem Praktikums- und Ausbildungsmanagement, welches sich an den individuellen Bedingungen der einzelnen Betriebe orientiert. Durch passgenaue modularisierte Qualifizierungsprogramme will das Projekt außerdem die Ausbilder/-innen auf die veränderten Anforderungen des Bewerbermarktes, der Ausbildung selbst und auf spezielle Anforderungen im Umgang mit Auszubildenden vorbereiten.

Das Projekt will die Zugänge der Betriebe zu potentiellen Bewerberzielgruppen (und umgekehrt) identifizieren und nachhaltig nutzbar machen. Neu eröffnete Ausbildungsperspektiven in regionalen Unternehmen werden durch neue Strategien des Bewerbermarketings und der Bewerberinformation unter Jugendlichen und Eltern bekannt gemacht. Insbesondere sollen dabei die Attraktivität der Klein- und Kleinstunternehmen und die Ausbildungschancen in diesen Betrieben sichtbarer gemacht werden.

Ziel des Projekts ist darüber hinaus auch die Verbesserung der regionalen Ausbildungsstrukturen: Regionale Akteure werden miteinander vernetzt und damit nachhaltige Strukturen zur gezielten Förderung der Ausbildung in regionalen Klein- und Kleinstunternehmen geschaffen.

Gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds.

praxisnahe Berufsorientierung

Trägerverbund NETZWERK FÜR PRAXISNAHE BERUFSORIENTIERUNG – Landkreis Gotha

„Praxisnahe Berufsorientierung mit dem Schwerpunkt MINT in den Schuljahren 2017/2018, 2018/2019 und 2019/2020 in der Gebietskörperschaft gemäß Losliste Nr. 22“

Das aus Mitteln des ESF und der Bundesagentur für Arbeit geförderte Gemeinschaftsprojekt zur Durchführung einer qualitätsorientierten praxisnahen Berufsorientierung wird vom Trägerverbund NETZWERK FÜR PRAXISNAHE BERUFSORIENTIERUNG –Landkreis Gotha umgesetzt.

Die FAV Service gGmbH, Gotha zeichnet als Maßnahmeträgerin verantwortlich und kooperiert mit folgenden Verbundpartnern:

  • VHS-BILDUNGSWERK GmbH -Zweigniederlassung Thüringen-, Gotha
  • Technische Bildungsstätte Gotha GmbH, Gotha
  • Bildungsstätte für Kraftfahrzeugtechnik, Gotha

Die Umsetzung erfolgt in Form von Berufsfelderkundungen in Klasse 9 und Berufsfelderprobungen ab Klasse 10 für SchülerInnen der Gymnasien im Losgebiet.

Die im Trägerverbund verfügbaren Strukturen bieten den SchülerInnen beste Möglichkeiten zur individuellen Berufsfelderkundung und – erprobung. Der Schülerschaft wird der Zugang zu einem breiten Berufsfeldportfolio ermöglicht. Im Rahmen der Berufsfelderkundung werden 7 MINT-Berufsfelder angeboten, in der Berufsfelderprobung hält der Trägerverbund 8 MINT-Berufsfelder entsprechend der Bedarfsentwicklung in Thüringen vor.

 

Geplanter Maßnahmezeitraum ist vom 01.01.2018 bis 31.07.2020, Durchführungsorte sind die Räumlichkeiten der Verbundpartner in Gotha und Ilmenau. Wir initiieren einen systematisch aufeinander aufbauenden schulspezifischen Prozess der individuellen beruflichen Orientierung für jeden einzelnen Schüler und Schülerin. Dabei berücksichtigen wir die „Landesstrategie Berufsorientierung“, regionale Spezifika und Wachstumsfelder.

Maßnahmen zur Übergangskoordination

Das Projekt  zur Durchführung der ergänzenden Maßnahme "Übergangskoordination" hat die individuelle Unterstützung für SchülerInnen im Rahmen ihrer Zukunfts- und Berufswegeplanung sowie die Begleitung ihres Übergangs ins Berufs- bzw. Arbeitsleben zum Ziel.
Die FAV Service gGmbH setzt die Maßnahme „Übergangskoordination“ im Losgebiet 1 –
Mittel-, Nord- und Westthüringen bereits seit dem 01.10.2015 als verantwortlicher Maßnahmeträger erfolgreich um.
Der aktuelle Durchführungszeitraum der ergänzenden Maßnahme ist vom 01.08.2018 bis zum 31.07.2019.

Dabei wirken folgende Partner in einer Trägergemeinschaft mit:

  • FAV SERVICE gGmbH, Gotha als hauptverantwortlicher Maßnahmeträger und folgende Verbundpartnern:
  • Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e. V., Erfurt
  • SBH Südost GmbH, Bad Salzungen
  • FAV Nordthüringen e. V., Nordhausen
  • FAV Nord-West-Thüringen e. V., Leinefelde-Worbis
  • JUL gemeinnützige GmbH, Weimar
  • Bildungs-Zentrum-Deuna gGmbH, Nordhausen
  • Industrie- und Handelskammer Erfurt
  • Handwerkskammer Erfurt

Der Übergang von Schule in Beruf oder Studium ist für alle Jugendlichen eine spannende Zeit und gleichzeitig eine kritische Lebensphase, die die SchülerInnen vor Herausforderungen stellt. Nicht alle jungen Menschen meistern diese Herausforderung im Alleingang. Einige benötigen hier individuelle Unterstützung. Insbesondere Jugendliche, die nicht über geeignete, ausbildungs- und studienmarktkonforme Voraussetzungen verfügen, benötigen ein verstärktes Coaching, welches sich gleichzeitig nicht als stigmatisierend herausbilden darf. Hier beginnt der Wirkungskreis der ÜbergangskoordinatorInnen, die die Interessen, Neigungen und Ressourcen der jungen Menschen entdecken, auf diese zurückgreifen und sie fördern. Neben Jugendlichen mit individuellen Beeinträchtigungen oder Beeinträchtigungen im sozialen Lebensalltag werden auch SchülerInnen mit Migrationshintergrund und SchülerInnen, die noch keine belastbare Berufswahlentscheidung treffen können, im Rahmen einer individuellen Fallarbeit von fachlich dafür geeigneten ÜbergangskoordinatorInnen begleitet. Die Übergangskoordination agiert benachteiligtensensibel und arbeitet eng mit den Schulen und weiteren wichtigen Akteuren (Bundesagentur für Arbeit, Integrationsfachdienste) zusammen. Die Trägergemeinschaft kann dabei durch langjährige Tätigkeiten auf dem Bildungs- und Ausbildungsmarkt auf bereits bestehende regionale und überregionale Netzwerke sowie einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Die Jugendlichen erhalten individuelle Unterstützung in Form von Einzelgesprächen oder Casemanagement. Die vorgesehenen Unterstützungen und Arbeitsinstrumente setzen dabei ergänzend an vorangegangenen Aktivitäten in der Schule an und werden ergänzend zur Beratung der Agenturen für Arbeit umgesetzt.

Die Maßnahme „Übergangskoordination“ ist gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Thüringen und soll zur Steigerung der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit beitragen.

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